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24 Stunden von Saalfelden 2010
Die 24 Stunden Katastrophe von Saalfelden
 

Voller Vorfreude, nach dem grandiosen Erfolg in Bruck, reiste das HÖRLE Racing Team zum 24h Rennen nach Saalfelden an. Mit viel Schwung und Elan begann man mit den Vorbereitungen auf das Rennen. Das Setup wurde auf die noch feuchte Strecke abgestimmt, Regenreifen wurden aufgezogen und jeder freute sich auf die ersten Runden auf dieser wunderschönen Rennstrecke.

Heuer werden aufgrund des neuen Regelments, die Motoren vom Veranstalter gestellt und jeder Teamchef zieht vor dem Training einen Motor. Hier begannen dann auch die ersten Probleme.

Bei mehreren Karts, bei uns bei beiden, stellte man ein technisches Problem bei der Benzinpumpe fest. Leider schaffte man stundenlang nicht dieses Problem zu lösen. So wurde das Training um eine Stunde verlängert, da das Team 76 noch zu keiner einzigen Runde kam. Der Start wurde auf 21h verschoben.

Das Qualifying verlief dementsprechend schlecht. Team HÖRLE Racing KRONEHIT mit John Oakley am Steuer landete auf Platz 14. Team HÖRLE Racing biz:Consult startete mit Luca Waldherr von Platz 22. Gesamt gingen 26 Teams an den Start.

Schon in der ersten Kurve nach dem Start, verlor ein Fahrer vor uns die Kontrolle und drehte sich. John konnte nicht ausweichen, crashte und viel auf die hinteren Ränge zurück. Konnte jedoch das Rennen ohne Schäden wieder aufnehmen. Team biz:Consult überstand die Startphase ohne Probleme und absolvierte im hinteren Mittelfeld Runde für Runde. Doch nach ca. 30 Minuten machte die angeschlagene Benzinpumpe, wie zuvor, Probleme und nichts ging mehr. In der Box tauschte man die Pumpe, verlor aber gerade in der Anfangsphase wichtige Zeit und so fand man sich nach ca. 1 Stunde auf dem letzten Platz wieder.

Die Nacht verlief ziemlich ruhig. Team KRONEHIT arbeitete sich von Runde zu Runde nach vorne und nach knapp der Hälfte des Rennen lag man auf dem tollen 6.Platz. Das Glück schien zurückzukommen. John Oakley übernahm gegen 9h Früh das Kart und nichts schien einer Topplatzierung im Wege zu stehen. Doch kurz vor Ende seines Turns, wurde Ihm der enge Ausgang einer schnellen Doppel-Linkskurve zum Verhängnis. Mit hohen Tempo, touchierte John mit dem rechten Hinterrad die Leitplanke, drehte sich mehrmals und krachte Rückwärts in die Leitplanke auf der anderen Seite der Rennstrecke. Gott sei Dank ging der Ausrutscher für John glimpflich aus. Das Kart jedoch war, um es in der Fachsprache auszudrücken, Kalt-Verformt.

Somit waren Punkte und die Verteidigung des 3. Platzes in der Meisterschaft dahin. Nach ca. 1 Stunde, hat unser Mechaniker Josef Kapuy, die Hinterachse die sehr stark verbogen war, wieder so gerade geklopft, dass wir wieder ins Rennen gehen konnten – „Weil aufgegeben, wird nur ein BriefJ“- sogar die Rundenzeiten waren wieder sehr ansprechend, doch ein Folgeschaden (verbogene Bremsanlage aufgrund des Einschlages), warf uns endgültig ganz zurück. Das Rennen beendete man enttäuscht auf Platz 21.

Team biz:Consult erging es nicht viel besser. Nach einer heftigen Berührung mit einem Reifenstappel beim einlenken einer Kurve, riss die Lenkstangenaufnahme. Nach einer kurzen Abstimmung mit unserem Mechaniker, beschloss man, die Lenkung nicht zu schweißen und das Kart abzustellen.

Das Risiko wäre einfach zu groß gewesen um ein sicheres Fahren zu gewährleisten. Eine Kleinigkeit hätte genügt und es hätte zu einem schweren Unfall führen können. Team biz:Consult belegte den 25. Platz. Letzter wurde das Team Erdbau Moller, die Ihr Kart schon während der Nacht zerstört haben und ebenfalls aufgeben mussten.

Alles in allem war es ein enttäuschendes Wochenende mit einigen schweren Unfällen. Wir konnten unser Ziel, eine Top 5 Platzierung, leider nicht erreichen.

Jetzt liegen wir gesamt auf dem 4. Platz mit viel Rückstand auf den 3. platzierten Brenntag Racing.

Für Team biz:Consult steht das letzte Rennen der ersten Saison bevor die auch als „Seuchensaison“ bezeichnet werden kann. Nächstes Jahr und mit viel Glück werden wir auch hier Platzierungen um den 10.Platz erleben.

 
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