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Am Wochenende des 18.
+ 19. Septembers 2010 fand das letzte Rennen der
ÖTSM und somit der Saisonabschluss, in der
Speedarena Rechnitz im Burgenland, statt.
Schon die Wettervorhersage machte uns Anfang der
Woche Kopfzerbrechen und es kam schon am Freitag,
den ersten Trainingstag, so wie es kommen musste.
Es regnete in Strömen und so begann man die Karts
auf die feuchten Verhältnisse abzustimmen. Kaum
fuhren wir mit dem Regensetup die ersten Runden,
hörte es zu regnen auf und die Strecke trocknete
innerhalb kurzer Zeit auf. Wir wechselten auf
Slicks und veränderten noch Kleinigkeiten am Kart
damit wir im trockenen besser zu recht kommen.
Doch kaum waren wir auf der Strecke, kam wieder
der Regen und so ging es bis zum Trainingsschluss
um knapp 19h hin und her.
Keines der Teams konnte sich wirklich gut auf die
Verhältnisse einstellen und so versuchten alle
einen Kompromiss aus Regen und Trocken Setup zu
finden.
Samstag, 18.09., 6h Rennen: Das Wetter war wie
erwartet schlecht. Es regnete und war kühl. Alle
Teams begannen sehr zeitig mit dem Vorbereitungen
auf das Training und Qualifying. Hier konnten wir
das 75er Kart, pilotiert von John Oakley, auf den
4. Platz stellen und Martin Komornik, Team 76,
stellte sein Dienstfahrzeug auf Platz 16.
Die Startphase verlief ziemlich reibungslos und
ohne große Komplikationen. John Oakley konnte
seinen 4 Platz nicht ganz halten und übergab das
Kart nach ca. 30 Minuten Fahrzeit und an 5. Stelle
liegend, an den Rallyeprofi und unseren Gastfahrer
Andreas Waldherr. Auch er konnte ohne Probleme
seinen Turn absolvieren, doch dann war er wieder
da, der Technikteufel. Die Bremswirkung unseres
Karts verringerte sich Runde für Runde und so
entschloss man nach ca. 1 1/2h Fahrzeit das Kart
an die Box zu holen um den möglichen Schaden zu
checken.
Eine defekte Bremspumpe war der Übeltäter – Zuvor
sei noch erwähnt, dass am Freitag mehrere Teams
mit der Bremspumpe Probleme hatten. Alle, auch wir
haben die Bremspumpen getauscht -, doch leider
ohne Erfolg. Nach ca. 15 Minuten Aufenthalt in der
Box gingen wir wieder ins Rennen, als letzter. Bis
zum Schluss fuhr sich noch jeder einzelne, Manuel
Tenschert, Claudia Aigner, Bernie Hösch, John
Oakley, Andreas Waldherr und Teamchef Andrej Hörl,
die Seele aus dem Leib. Mehr als Platz 16 war
trotzdem nicht mehr drinnen.
Nicht viel besser erging es dem Team 76
biz:Consult. Zu beginn lief beim Team 76, wie beim
Team 75 alles bestens. Jeder absolvierte seine
Turns und war durchaus zufrieden, mal ohne
Defekte, Dreher o.ä. ein Rennen fahren zu können.
Doch auch hier verweigerte die Bremspumpe nach
knapp 3. Stunden Fahrzeit ihre Dienste, was auch
hier einen Boxenstopp und ein ca. 15 minütige
Verzögerung zur Folge hatte. Schlussendlich
belegten Roman Fröhlich, Martin Komornik, Michael
Erben, Thomas Kastner, Roland Mohler und Luca
Waldherr, nach beherzten 6 Stunden, den 18. Platz.
Sonntag, 19.09., Sprintrennen: Die 8 Sprintrennen
waren das Highlight zum Saisonabschluss. Jedes
Rennen war von packenden Zweikämpfen an der Spitze
geprägt und auch auf den hinteren Plätzen wurde um
jede Zehntelsekunde gekämpft. Die vielen Zuseher,
Teammitglieder und Streckenposten waren sich nach
dem Sonntag einig: Das war
der spannenste Sprintrenntag ever. Hier sei noch
erwähnt, dass Manuel Tenschert wie immer an der
Spitze mitfuhr und das Kart in seinem Qualifying
auch auf die Pole stellte.
Leider konnte er seine gewohnte Leistung nicht
abrufen, was aber mehr am nicht mehr ideal
liegenden Kart lag. Wurde doch der Totalschaden
nach Saalfelden zerstückelt, verschweißt und
gerade gehämmert und war somit einem neuen Rahmen
unterlegen.
Ebenso gratulieren wir Martin Komornik, der in der
Juniorenwertung die 3.schnellste Runde einfuhr und
sein erstes Häferl mit nach Hause nehmen durfte.
Am Ende belegte das Team 75 KRONEHIT den guten
7.Platz und Team 76 biz:Consult den 18. Platz.
Endergebnis Saison 2010:
Platz 1: Eastreal Power One
Platz 2: Cerberus IT p.b. KCM
Platz 3: Brenntag Racingteam
Platz 4: HÖRLE Racing KRONEHIT
Platz 24: HÖRLE Racing biz:Consult
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„Results“. |